8. Mai Tag der Befreiung

Am 8. Mai 1945 kapitulierte das nationalsozialistische Regime bedingungslos. Dieser Tag war keine Niederlage, sondern ein Tag der Befreiung der hunderttausenden Menschen, die aus politischen, rassistischen und antisemitischen Gründen in Vernichtungs- und Konzentrationslager verschleppt wurden. Zudem ist es ist ein Gedenktag an alle, die sich gegen den Faschismus und die völkische Ideologie des Nationalsozialismus stellten und maßgeblich ebendiese Befreiung ermöglicht haben, darunter die alliierten Kräfte, wie die rote Armee, aber auch Partisan*innen und Arbeiter*innen, die sich dem Regime nicht beugen wollten.

Während weltweit immer mehr Kriege eskalieren, immer mehr rechtskonservative und nationalistische Regierungen an die Macht kommen und Aufrüstung an der Tagesordnung steht, müssen wir miterleben, wie faschistische und rassistischen Ideologien wieder erstarken. Faschismus ist nicht von heute auf morgen etabliert. Er schleicht sich ein, beginnt mit Hetze und Entmenschlichung, erstarkt durch Angriffe auf unsere Rechte, auf Arbeiter*innen und Widerstand. Trotz der Befreiung hat der
antifaschistische Kampf nie aufgehört, und bleibt heute genau so wichtig wie damals.

So wie unsere Genoss*innen damals dagegen angekämpft haben, stehen wir heute hier und wehren uns gegen diese Ideologie. Für uns steht klar: Nie wieder Krieg, nie weider Faschismus, wir kämpfen weiter für eine Gesellschaft der Solidarität, der Freiheit, der Toleranz und des Friedens!