Kategorie: General

  • Einordnung der 22 Hausdurchsuchungen in und um Nürnberg

    Einordnung der 22 Hausdurchsuchungen in und um Nürnberg

    Einordnung der 22 Hausdurchsuchungen in und um Nürnberg

    Was ist passiert?

    Mittwochmorgen, den 11.03., um Punkt sechs Uhr stürmten vermummte und schwerbewaffnete Polizist*innen 22 Wohnungen. Hauptsächlich in Nürnberg und Fürth aber auch im fränkischen Umland, in Leipzig, Schwaben und in Hessen. Den Durchsuchten wird Landfriedensbruch und tätlicher Angriff im Zusammenhang mit Protesten gegen den von “Team Menschenrechte” (TMR) geleiteten faschistischen Aufmarsch, am 26. April letzten Jahres,  vorgeworfen. Dieser Angriff stellt nur eine weitere Stufe in der sich immer weiter verschärfenden Repressionsspirale gegen die antifaschistische Bewegung in Nürnberg dar und wird wohl kaum das letzte mal sein, dass die Klassenjustiz hier zuschlägt. Im Folgenden wollen wir einen kurzen Überblick über die Hausdurchsuchungen und ihre Hintergründe geben und diese Maßnahmen im weiteren antifaschistischen Kampf einordnen.

    Was war am 26.04.?

    Die wöchentlichen Montagsdemos des TMR, welche sich aus den Protesten gegen die Coronamaßnahmen gebildet hatten, gerieten besonders seit Beginn des Jahres immer mehr in den Fokus, nachdem Neonazis und andere Faschist*innen begannen offen auf den Demos in Nürnberg aufzutreten. Sie werden nicht nur von den Organisator*innen  geduldet, sondern auch in wichtige Rollen eingebunden. Um zu verhindern, dass Woche um Woche Faschist*innen ungestört durch die Innenstadt laufen und ihre faschistische Propaganda verbreiten, kam es zum wöchentlichen Gegenprotest durch Antifaschist*innen, die auf vielfältigste Weise versuchten, die faschistischen Aufmärsche zu verhindern. Seit Beginn im Januar waren sie mit der rohen Staatsgewalt in Form des bis an die Zähne bewaffneten USK konfrontiert. Der 26.04 stand jedoch aus den “normalen” Montagsdemos hervor, da diese Demo an einem Samstag im Namen des deutschlandweiten rechten Bündnisses “Gemeinsam für Deutschland” veranstaltet wurde und so  weitaus mehr Demonstrant*innen anzog, als die “normalen Montagsdemos”. So zum Beispiel auch Kader der faschistischen Kleinpartei “Die Heimat” (Ehemals NPD) aus Thüringen. Obwohl die Staatsmacht wieder ein massives Aufgebot an Polizeikräften aus dem gesamten Freistaat herangekarrt hatte, schafften es die anwesenden Antifaschist*innen mehrmals die Polizeistrategie zu durchkreuzen und auf die Marschroute der Faschist*innen zu gelangen. Die Erkenntnis, dass sie immer wieder dabei versagten die Nazis auf ihrer Route zu schützen, beantworteten die eingesetzten Beamt*innen, indem sie begannen Gegendemonstrant*innen, wahllos mit Schlagstock und Pfefferspray anzugreifen. Dass es bei dieser körperlichen Gewalt nicht bleiben würde und nun die Repressionsmaschine erst richtig ins rollen kommen würde, konnten die Antifas schon auf der Abschlusskundgebung erfahren, als die Einsatzkräfte einen Antifaschisten wegen des absurden Vorwurfes, er hätte einem Polizisten den Schlagstock geraubt, verhafteten und prompt für eine Nacht einsperrten. Auch auf der Abreise wurden mehrere Gruppen wegen eines angeblichen Zusammenstoßes mit Faschist*innen gekesselt und über mehrere Stunden festgehalten, duchsucht und kontrolliert.

    Hausdurchsuchungen als Repressionsmaßnahme

    Die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Suche nach Beweismitteln für einen angeblichen Landfriedensbruch auf einer Demonstration eine Hausdurchsuchung den Behörden tatsächlich Ermittlungserfolge bringt scheint gering. Besonders in Zeiten, in denen die Kleidung auf Demos taktisch immer ähnlicher wird und die meisten antifaschistischen Gruppen schon lange auf das Mitnehmen von Handys  verzichten, wird der Fall auch sicher nicht wasserdichter durch das Mitnehmen aller Jacken von ganzen WGs und den Raub jeglicher technischer Geräte von Arbeiter*innen die am nächsten Morgen trotzdem wieder in die Arbeit müssen, Studierenden die dort vielleicht die einzige Kopie der Bachelorarbeit gespeichert haben und Schüler*innen, die die Geräte für die Schule brauchen. Statt als Ermittlungsmaßnahme nutzen die Staatsschutzbehörden dieses Landes die Hausdurchsuchung aber auch schon lange als vorgezogene Bestrafung, die, selbst wenn die Klassenjustiz diese im Nachhinein als ungültig erklärt, schon ihren Effekt entfaltet hat. Die aufgebrochene Tür repariert sich nicht von selbst und die sich gerne auf mehrere tausend Euro Neupreis aufsummierenden Geräte sind auch für Monate bis Jahre in Polizeihand und müssen ersetzt werden, besonders in Angesicht dessen, dass selbst wenn die Geräte zurückkommen, unklar ist ob die Polizei nicht doch irgendwelche Staatstrojaner oder Keylogger installiert hat und einen damit fröhlich weiter überwachen kann. Selbst mit genug Geld nicht reparierbar ist der psychische Schaden, der entsteht wenn man sich nie wieder in der eigenen Wohnung sicher fühlen kann, nie wieder Abends ins Bett gehen kann ohne Angst davor beim Aufwachen in die Mündung einer Waffe zu schauen. Dass für den modernen Staatsschutz all diese Effekte nicht nur erfreulicher Beifang, sondern neben dem Durchleuchten von linken Strukturen oft Hauptzweck einer Durchsuchung sind, zeigt sich auch an vorherigen Fällen in anderen Städten, bei denen Angeklagte bereit waren den Vorwurf um den es ging im Türrahmen zu gestehen, die Polizei dies aber kaum interessierte, sondern sie trotz dessen erfreut dran ging die Razzia wie geplant durchzuführen.

    Einordnung

    Die 22 Hausdurchsuchungen sind, wie schon beschrieben, nicht die einzige Form der Repression gegen Antifaschist*innen in der Region. Selbst abgesehen von den aufsehenerregenden Fällen der Verhaftung von Hanna durch vermummte USKler im Herz von Gostenhof und der Verurteilung in einem Gerichtsaal für Terrorprozesse. Abgesehen von der zeitweisen Verhaftung und weiter drohenden Abschiebung für den Nürnberger Antifaschisten Zaid der sich gezwungen sah, sich nach Frankreich abzusetzen. Abgesehen von dem lächerlichen §129 Verfahren wegen “Verherrlichung der Antifa”. Auch über diese Fälle hinaus zog die Nürnberger Justiz die Repressionsschrauben immer weiter an. Über hundert Strafbefehle erreichten Antifaschist*innen wegen angeblicher Vermummung auf den Gegenprotesten gegen TMR. Immer wieder wurden und werden Antifaschist*innen vor Gericht gezerrt, um wegen abstruser Vorwürfe bei den Gegenprotesten mit absurden Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bedroht zu werden. Doch nachdem auch diese Repression die Szene nicht brechen konnte, versucht die Polizei es immer weiter, nun eben mit dieser massiven Hausdurchsuchungswelle. Denn die Demos gegen Team Menschenrechte im Allgemeinen und besonders der 26.04., haben klar gezeigt, dass selbst der größte Aufwand der Staatsmacht und all ihre Polizist*innen uns als Antifaschist*innen nicht daran hindern können Nazis immer und überall zu stören, zu blockieren, anzugreifen. Der 26.04. war ein klares Zeichen, ein kurzer Moment, in dem Antifaschist*innen eine Gegenmacht auf den Straßen darstellten. Diese war fähig nicht nur die Polizei zu umgehen, sondern sich auch offensiv Raum zu nehmen und sich gegen polizeiliche Angriffe zu verteidigen. Es wurde gezeigt, Antifaschist*innen und Antikapitalist*innen sind fähig der Polizei, dem Verteidiger der kapitalistischen Ordnung zu begegnen. Die Polizei ist nun daran interessiert, sämtliche Versuche zu verhindern, solche Experimente zu wiederholen oder gar zu erweitern, zu verhindern dass es jemand wagt gegen sie aufzubegehren und ihrer Verteidigung des Kapitals offensiv entgegenzutreten.

    Was tun?

    Als erstes sich organisieren! Nur organisiert können wir Faschist*innen und Staatsgewalt entgegentreten, nur organisiert können wir alternative Räume schaffen und verteidigen, nur organisiert können wir eines Tages die klassenlose Gesellschaft aufbauen! Seid ihr schon organisiert, dann helfen auch Solidaritätskundgebungen und sich zu informieren. Klärt darüber auf, was passiert ist, klärt darüber auf, dass eine Hausdurchsuchung im Hauptsinn keine Ermittlungsmaßnahme ist und organisiert andere! Habt ihr all das schon gemacht, freut sich die Rote Hilfe Nürnberg-Fürth-Erlangen über eure Spenden und wird wohl in den nächsten Tagen auch über Möglichkeiten informieren direkt an die Betroffenen zu spenden. Werdet am besten auch gleich Mitglied bei der Roten Hilfe, egal wo ihr wohnt, um Antirepressionsarbeit langfristig und dauerhaft zu finanzieren.

    Ihre Repressionen kriegen uns nicht klein, wir sind auf der Straße im Widerstand vereint!

    OAT Erlangen
    Veröffentlicht 2026

  • Gemeinsam AfD-Stand stören!

    Gemeinsam AfD-Stand stören!

    Am Samstag will wieder die AfD an ihrem Stand auf dem Hugenottenplatz ihre faschistische Propaganda verteilen. Unterstützen wir also die Studis gegen Rechts dabei den rechten Wahlkampf zu sabotieren! Falls ihr nur zeitweise könnt kommt auch gerne nur für ein Stündchen vorbei!
    🗓 28.02.
    🕖 10-15 Uhr
    📍 Hugenottenplatz

  • Kritischer Lesekreis

    Kritischer Lesekreis

    Im politischen Kampf ist es auch wichtig die Argumente unserer Gegner zu verstehen und entkräften zu können! Kommt daher zum Lesekreis diesen Mittwoch. Dort wollen wir gemeinsam (links-)liberale Autoren lesen und kritisieren!

    Kommt gerne rum!

    🗓 25.02.
    🕖 19 Uhr
    📍 Sophienstraße 94

  • Antifaschistischer Kneipenabend

    Antifaschistischer Kneipenabend

    Kommt zum antifaschistischen Kneipenabend!
    Am Freitag ist unser antifaschistischer Kneipenabend, kommt vorbei um uns als Gruppe kennenzulernen oder euch auf eine warme Mahlzeit und ein kühles Getränk ins Zewi zu setzen. Außerdem wird der Kartentausch vor Ort sein wo ihr wieder euer Bargeld gegen Gutscheine eintauschen könnt.

    🗓️ Freitag, 13.02.

    ⏱️ 19 Uhr

    📍 Zentrum Wiesengrund

  • Film und Diskussion

    Film und Diskussion

    Am Abend des 28. Januar schauen wir um 19 Uhr gemeinsam in der Sophie den Film „Im inneren Kreis“ in dem es um verdeckte Ermittler innerhalb linker Strukturen geht und diskutieren die Rolle von verdeckten Ermittlern und V-Personen für den Staat und seine Repressionen.
    Kommt gerne vorbei!

  • Keinen Schritt nach Rechts!

    Keinen Schritt nach Rechts!

    Die Kommunalwahlen in Bayern stehen an, und auch dieses Mal ist die „Alternative für Deutschland“ vertreten. Mit menschenverachtender, rassistischer und queerfeindlicher Politik versuchen sie Stimmen für sich, für das Kapital und gegen uns Arbeiter*innen zu gewinnen. Am Samstag den 31.01.2026 stellen wir uns dem entgegen!
    Um 9.30 Uhr gibt es eine Kundgebung am Rathausplatz mit einem anschließenden Demozug zum Hugenottenplatz!
    Wir zeigen der AfD, dass wir sie nicht ihre menschenfeindliche Politik unter die Leute bringen lassen!
    Kommt zahlreich und unterstützt uns!

  • Die Revolution in Rojava verteidigen!

    Die Revolution in Rojava verteidigen!

    Wir gehen am Sonntag gemeinsam auf die Straße, um gegen die neueste Angriffswelle auf die Selbstverwaltung in Nordost Syrien auf die Straße zu gehen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Kurd*innen, der Frauen, Revolution und all denen, die aktuell Rojava verteidigen.

    🗓 25.01.2026
    🕖16:00 Uhr
    📍Hugenottenplatz Erlangen

  • Feldversuche – Solifeier

    Feldversuche – Solifeier

    Seit den 1980ern ermöglichten die Räume in der Erlanger Feldstraße 22 – übergangsweise der Sophienstraße 94 – politisches, solidarisches und antifaschistisches Engagement. Nun beginnt ein neues Kapitel. Im März eröffnen wir einen neuen Raum im Herzen des Zollhausviertels.
    Feiert schon jetzt mit uns im Zentrum Wiesengrund diesen neuen Feldversuch – mit Breaks und Techno- und sammelt dabei Geld für die neuen Räumlichkeiten.
    Eine Veranstaltung der aktiven Gruppen und Initiativen der ehemaligen Feldstraße 22.

    🗓️ 31. Januar

    ⏱️ Ab 21:00 Uhr

    📍 Zentrum Wiesengrund

    Lineup:
    • Basssozial – Nürnberg
    • Westlake x Hayter – clear memory – Leipzig
    • Bgrail – Erlangen
    • + Warmup: The 2nd Hand

  • Den rechten Wahlkampf sabotieren!

    Den rechten Wahlkampf sabotieren!

    Am 31. Januar beginnt die AfD hier in Erlangen mit ihrem kommunalen Wahlkampf und wie immer werden wir uns Ihnen entgegen stellen!

    Wir beginnen unsere Kungebung um 9:30 Uhr am Rathausplatz und ziehen nach einigen Reden gemeinsam zum Stand der AfD am Hugenottenplatz!

    Lasst uns gemeinsam klarmachen, dass die AfD weder hier noch irgendwo sonst einen Platz hat!

    🗓 31.01.2026
    🕖9:30 Uhr
    📍Rathausplatz

  • GRÜNDUNGSERKLÄRUNG ANTIFA AUFBAU ERLANGEN

    GRÜNDUNGSERKLÄRUNG ANTIFA AUFBAU ERLANGEN

    Link: Antifa Aufbau Erlangen Blog

    Die faschistische Bedrohung wird immer größer. In den letzten Jahren konnte die rechte Szene immer mehr Zulauf verzeichnen und hat inzwischen auch einen etablierten und großen parlamentarischen Arm, die AfD. Das Erstarken der AfD steht jedoch nicht, allein, auch die meisten bürgerlichen Partien steigern mehr oder weniger offen in das Wettrennen nach Rechts ein. Die politische Atmosphäre in Deutschland ist geprägt von Rassismus und der Vorbereitung auf imperialistische Kriege. Gleichzeitig erhalten die Repressionsorgane immer mehr Kompetenzen um jeden Widerstand gegen Faschist:innen, Autoritarisierung und Kriegsmobilmachung gewaltsam niederzuschlagen. Angetrieben durch die allgegenwärtige Hetze ist die AfD ist inzwischen in ganz Deutschland stark. Auch andere neonazistische Partien wie die Heimat und der Dritte Weg sind weiterhin aktiv, organisieren Aufmärsche und bedrohen besonders Migrant:innen und queeres Leben. Dem Gegenüber steht eine antifaschistische Bewegung die selten gemeinsame Schlagkraft entwickelt.

    Situation in der Region:

    Die AfD ist auch in Erlangen und der Umgebung aktiv. Außerhalb von Wahlkämpfen tritt die Partei in Erlangen selbst kaum offen in Erscheinung und auch ihre Wahlergebnisse sind im Stadtgebiet noch verhältnismäßig niedrig. Anders ist die Situation im Landkreis und der Region. Dort fühlt sich die AfD pudelwohl, präsentiert sich gerne und ist auch vielerorts willkommen.
    Das Spektrum aus rechtsradikalen Überresten der ehemaligen Proteste gegen die Coronamaßnahmen ist gerade in Mittelfranken noch groß und stellt ein Sammelbecken und Rekrutierungsort für Neonazis und Faschist:innen da. Einen vorübergehenden Höhepunkt erreichten die Aufmärsche des sogenannten „Team Menschenrechte“, welches auch die „Gemeinsam für Deutschland“ Proteste in Nürnberg organisierte im letzten Jahr. Auch durch konsequente antifaschistische Praxis haben die wöchentlichen Demos an Momentum verloren, sind nichtsdestotrotz weiterhin gefährlich.
    In Erlangen selbst haben wir besonders mit Burschenschaften zu kämpfen. Gerade die Burschenschaft „Frankonia“ ist ein wichtiges Szeneobjekt in dem mehrere bekannte Faschisten wohnen und das regelmäßig als Örtlichkeit für Treffen und Veranstaltungen von Rechtsradikalen der gesamten Region dient. So haben sich dort zum Beispiel vor nicht all zu langer Zeit Neonazis vernetzt welche im Umfeld des „Team Menschenrechte“ in Erscheinung getreten sind. Wohnhaft sind in der Frankonia unter anderem auch Kader der IB Bayern. Beim Gründungstreffen der neuen AfD-Jugend „Generation Deutschland“ waren auch Personen aus dem Umfeld der Frankonia anwesend.

    Über uns:

    Der Kampf gegen all diese Teile des faschistischen Spektrums muss aktiv organisiert und geführt werden. Hierzu wollen wir einen Beitrag leisten.
    Wir verstehen uns dabei als eine Ergänzung und kein Konkurrenzprodukt zu bisher bestehenden Strukturen und Organisationen.
    Unser Ziel ist die Weiterentwicklung des antifaschistischen Kampfes und der Aufbau einer Antifaschistischen Aktion. Hierzu müssen wir uns weiterbilden, vernetzen und voneinander lernen. Der konsequente Kampf gegen Faschist:innen benötigt ein vielschichtiges Herangehen. Die Aktionsformen dieses Kampfes können wir, wenn wir diesen effektiv führen wollen, uns nicht diktieren lassen.
    Wir sind ansprechbar in Bündnissen und für alle die mit uns zusammenarbeiten wollen. Gleichzeitig schützen wir unsere Strukturen.
    Unser Antifaschismus hat keinen Kampagnencharakter sondern ist 365 Tage im Jahr der zentrale Gegenstand unserer politischen Praxis. Da wir als Erlanger:innen diesen Kampf nicht alleine führen können, vernetzen wir uns auch überregional.
    Wir kämpfen solidarisch mit all denjenigen die an unserer Seite gegen jede Form des Faschismus stehen, ob in Erlangen, Bayern oder ganz Deutschland.

    Faschismus:

    Wir sehen den Faschismus im Kapitalismus als den letzte Ausweg für das Kapital, wenn sich das System in einer Krise befindet. Mit seinem autoritärem und repressiven Charakter ist er ein bewährtes Mittel, um eine kämpferische Arbeiter:innenbewegung niederzuschlagen, die sonst die Vorherrschaft des Kapitals beenden würde. Er stellt somit die reaktionärste Form des Kapitalismus da. Wollen wir dem Faschismus dauerhaft den gar aus machen müssen wir daher ihm den Nährboden entziehen und den Kapitalismus überwinden. Will eine Arbeiter:innenbewegung dies schaffen, muss sie auch vor der faschistischen Reaktion, durch eine antifaschistische Aktion verteidigt werden, zu deren Aufbau wir etwas beitragen wollen.
     
    Die antifaschistische Aktion aufbauen!

    Antifaschistischer Aufbau Erlangen